3 Dinge, die man bei der Planung einer freien Trauung beachten sollte

3 Dinge, die man bei der Planung einer freien Trauung beachten sollte

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Eine freie Trauung ist eine wunderschöne Alternative zur kirchlichen Trauung. Sie kann ganz individuell nach Euren Vorstellungen gestaltet werden. Dies bedeutet allerdings auch, dass eine freie Trauung bei der Planung etwas umfangreicher sein kann. Um Euch die Planung der freien Trauung zu erleichtern, möchte ich Euch diese folgenden 3 Tipps mitgeben. 

Die richtige Vorbereitung

In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach freien Trauungen enorm zugenommen. Brautpaare wünschen sich vermehrt individuelle Trauungen, die sie ganz nach ihren Vorstellungen umsetzen können.
Um Euch selbst die Planung zu vereinfachen, m
acht Euch am besten schon vorher Gedanken, wie Eure Wunschtrauung ablaufen soll. Ihr wart noch nie auf einer freien Trauung, dann findet Ihr hier einen beispielhaften Ablauf.
Zu den Dingen, die Ihr Euch vorab schon überlegen könnt, gehören unter anderem diese: 

Die musikalische Begleitung
Bestenfalls wisst Ihr beim Vorgespräch schon, welche Musik beim Ein- und Auszug laufen soll. Vielleicht habt Ihr sogar auch eine gemeinsame Lieblingsband oder ein Lied, mit dem Ihr etwas ganz Besonderes verbindet. Während das Lied zum Einzug auch gern etwas romantischer sein darf, passt zum Auszug auch etwas peppiges oder rockiges, schließlich geht im Anschluss die Party los. 😉

Gastbeiträge
Kommen Gastbeiträge für Euch in Frage? Sprecht gern vorab schon einmal mit Euren Familienmitgliedern oder Trauzeugen, ob sie sich vorstellen können, einen aktiven Part in der Trauung zu übernehmen. Nicht jedermann (oder -frau) fühlt sich wohl, vor vielen Menschen zu sprechen oder etwas vorzutragen. 

Trauritual
Traurituale sind eine schöne Möglichkeit, um die Trauung etwas aufzulockern oder eine bestimmte Leidenschaft oder ein Hobby des Brautpaares besonders hervorzuheben. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, welches Ritual für Euch das richtige ist, sprecht Eure*n Trauredner*in an, er/sie wird Euch mit Freude beraten. Ich gebe meinen Brautpaaren schon beim Kennenlernen eine erste Idee, welche Traurituale es gibt und schicke nachträglich noch eine Übersicht möglicher Rituale hinterher.

Eheversprechen
Das Eheversprechen ist der wohl emotionalste Teil einer freien Trauung. Hört auf Euer Herz, ob Ihr Euch wirklich zutraut, vor all den Anwesenden Euer Eheversprechen vorzutragen. Wenn nicht, ist das völlig okay! Viele Brautpaare bevorzugen sogar, sich das Eheversprechen unter vier Augen und maximal im Beisein eines Foto-/Videographen zu geben.
Wenn sich meine Brautpaare für die Einbindung ihrer Eheversprechen entscheiden, biete ich ihnen immer an, dass ich beim Schreiben des Eheversprechens gern unterstütze, es gern nochmal gegenlese und am Tag der Trauung einspringe, wenn der Kloß im Hals zu groß wird. Alternativ kann ich auch direkt die Eheversprechen in die Rede einbauen und das Vortragen von Vornherein für mein Brautpaar übernehmen. 

Das finale Detail-Gespräch

Sprecht vor dem Trautag bestenfalls noch einmal den Ablauf der Trauung mit Eurem*r Trauredner*in durch. Die Traurede bleibt für Euch natürlich weiterhin eine Überraschung, aber es gibt darüber hinaus noch weitere Kleinigkeiten, die man noch einmal final besprechen sollte. Dazu zählen unter anderem die Uhrzeit, zu der die Trauung beginnen soll, wer die Ringe bereit hält, und wer sich um die Musik bei Einzug und Auszug kümmert. Bestenfalls stehen all diese Punkte bereits vorher fest, es kann aber nicht schaden, diese noch einmal gemeinsam durchzugehen. So vermeidet man Missverständnisse oder faux pas am Trautag. Das Detailgespräch ist bei mir fest in den Ablauf integriert und findet in der Regel ca. 4 Wochen vor der Trauung statt.  

Der "Plan B" bei schlechtem Wetter

Das Leben im Norden Deutschlands hat viele schöne Seiten, allerdings auch einige weniger schöne, wie zum Beispiel das unbeständige Wetter. In der einen Minute strahlen wir noch mit der Sonne um die Wette, während wir in der nächsten schon von einem großen Regenschauer überrascht werden. Wenn Ihr also nicht gerade plant, Eure Hochzeit auf Mallorca, an der Côte d’Azur oder in der Toskana zu feiern, ist es unumgänglich einen Plan B in der Tasche zu haben. 

Habt Ihr eine Trauung unter freiem Himmel geplant, dann fragt die Location am besten schon bei der Buchung nach einer Möglichkeit, diese auch kurzfristig nach drinnen verlegen zu können. Falls es keine passenden Räumlichkeiten gibt, fragt nach einer Überdachung im Außenbereich. Einige Locations sind mit Pavillons ausgestattet, die hübsch dekoriert ebenso für ein tolles Ambiente sorgen können. Falls keine dieser Alternativen möglich ist und die Trauung im wahrsten Sinne des Worten ins Wasser zu fallen droht, besorgt für Euch, die Gäste und die Dienstleister*innen Regenschirme. So seid Ihr für den schlimmsten Fall gewappnet und die Regenschirme können auf den Hochzeitsbildern für einen richtig tollen Eye-Catcher sorgen. 😉 

Bleibt Euch selbst treu

An Eurem Hochzeitstag geht es ganz allein um Euch, Eure Geschichte und Eure Gefühle füreinander. Dieser Tag ist nicht dafür da, um die Wünsche anderer zu erfüllen oder den Ansprüchen anderer gerecht zu werden. Es geht darum, dass dieser Tag für EUCH einmalig wird, Ihr Euch wohl fühlt und entspannt jeden Augenblick genießen könnt. Daher hört bei der Planung Eurer freien Trauung und Eurer gesamten Hochzeit auf Euer Herz und bleibt Euch selbst treu.

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